Ein Lagerbock 34 × 26 × 16 mm mit einer Bohrung Ø 8, daneben ein Zapfen Ø 8. Auf dem Bildschirm ist das die richtige Zeichnung: Nennmaß auf Nennmaß.
Pfeiltasten blättern, Leertaste startet und hält an. Das fertige Teil liegt in der Werkstatt unter Datei → Beispiel öffnen.
Alle Schritte
-
01
Beide auf Maß
Ein Lagerbock 34 × 26 × 16 mm mit einer Bohrung Ø 8, daneben ein Zapfen Ø 8. Auf dem Bildschirm ist das die richtige Zeichnung: Nennmaß auf Nennmaß.
-
02
Kein Spiel
Von oben in die Bohrung gesehen, der Zapfen steckt darin: Zwischen Zapfen (blau, weil ausgewählt) und Bohrungswand liegt nichts. Genau hier fängt der Ärger an — gedruckt trägt das Filament ein paar Hundertstel auf, und das Teil geht nicht hinein.
-
03
Was ein Versatz macht
Zum Verstehen einmal übertrieben: derselbe Lagerbock, verdickt um +1,5 mm. Jede Fläche wandert um denselben Betrag nach außen — der Klotz wächst nach allen Seiten, sinkt unter das Raster, die Kanten werden rund, und die Bohrung wird enger. Negativ läuft alles andersherum: Der Körper schrumpft, Löcher werden weiter.
-
04
−0,2 mm, und es passt
Für die Passung reichen Zehntel. Ändern → Verdicken/Verdünnen, Schnellwahl −0,2, Vorschau berechnen — aus Ø 8 wird Ø 7,6, und der Dialog meldet das Ergebnis mit 1250 mm³. Gleicher Blick wie eben: Der helle Ring ist die Luft, 0,2 mm ringsum.
-
05
Und nur dieses Teil
Fertig. Der entscheidende Unterschied zur Kompensation im Slicer: Die wirkt auf alles, was auf dem Bett liegt. Hier ist nur der Zapfen dünner geworden, der Lagerbock steht weiter auf Maß. In der Objektliste heißt er jetzt „Zapfen (verdünnt)" — über ✎ lässt sich das Maß jederzeit nachziehen, wenn der nächste Druck es anders will.


