Gezeichnet wurde in CorelDRAW, übernommen wird sie über Einfügen → SVG einfügen → als Zeichnung. Was ankommt, sind nicht Striche, sondern 20 Konturen mit erhaltenen Bézierkurven — 11 davon Bohrungen. Der Maßstab steht im Dateikopf, das Blatt misst 106,4 × 86,9 mm. Rechts oben liegt das Servohorn mit seinen fünf Anlenklöchern; welches davon benutzt wird, entscheidet später die Übersetzung.
Pfeiltasten blättern, Leertaste startet und hält an. Das fertige Teil liegt in der Werkstatt unter Datei → Beispiel öffnen.
Alle Schritte
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01
Die Zeichnung kommt herein
Gezeichnet wurde in CorelDRAW, übernommen wird sie über Einfügen → SVG einfügen → als Zeichnung. Was ankommt, sind nicht Striche, sondern 20 Konturen mit erhaltenen Bézierkurven — 11 davon Bohrungen. Der Maßstab steht im Dateikopf, das Blatt misst 106,4 × 86,9 mm. Rechts oben liegt das Servohorn mit seinen fünf Anlenklöchern; welches davon benutzt wird, entscheidet später die Übersetzung.
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02
Sechs Teile aus einem Blatt
Rechtsklick auf die Zeichnung, Extrusion erstellen, und im Auswahldialog die Konturen eines Teils anhaken — die Bohrungen darin kommen mit. Sechsmal, und aus dem Blatt sind sechs Körper geworden: fünf Hebel zu 1,5 mm und das Gehäuse zu 10 mm. Drei Konturen bleiben liegen; sie sind Beiwerk (Servokasten, Radschacht).
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03
Die Kette liest sich selbst
Ändern → Gelenkkette, und ohne einen einzigen Klick stehen sechs Gelenke fest. Woher? Wo zwei Teile ein Gelenk haben, liegen ihre Bohrungsmitten aufeinander — hier auf 0,000 mm genau. Grün sind die beweglichen Glieder, grau das Gestell, violett der Antrieb; die einzige unpaarige Bohrung ist die Servowelle.
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04
Ausgefahren und verriegelt
Bei +12,4° Servoweg steht das Bein 2,2° unter der gezeichneten Lage — und bleibt dort. In dieser Stellung liegen Servohorn und Verbindungsstange gestreckt in einer Linie: 9,270 + 52,918 = 62,19 mm, genau der Abstand von der Servowelle zum Anlenkpunkt. Ein Stoß beim Landen dreht den Servo dort nicht zurück. Das ist die Übertotpunktverriegelung, und sie steckt in der Geometrie, nicht in einer Sperre.
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05
Der Servo dreht im Uhrzeigersinn
Von der Verriegelung aus geht es auf fallende Winkel zu. Bei −54° steht das Bein auf 39,0°. Die Übersetzung ist dabei nicht gleichmäßig: ausgefahren bewegt sich das Bein am wenigsten (0,34° je Servograd), zum eingezogenen Ende hin immer mehr. Der Schieber im Dialog fährt die ganze Bewegung ab, das Zahlenfeld darüber trifft auch ein Zehntelgrad.
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06
Eingezogen
Bei −108,7° liegt das Bein waagerecht — 90,0° eingeschwenkt, nach 121° Servoweg ab der Verriegelung. Dort trägt der Servo das Beinmoment noch 3,95-fach; ein Grad weiter stehen Pleuel und Beinarm gestreckt, und es ist Schluss. Nicht wegen einer Kollision: Die Kette rechnet mit Gelenkabständen, Umrisse prüft sie nicht.
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07
Und dann gedruckt
Alle sechs Teile sind gewöhnliche Extrusionen — mit Höhe, Volumen und STL-Ausgabe. Die Zeichnung bleibt im Projekt liegen: Wandert in CorelDRAW eine Bohrung, wird die SVG neu eingefügt, die Teile neu extrudiert, und die Gelenkkette liest die geänderte Geometrie von selbst wieder ein.


